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Tonerkartuschen Recycling - Anweisungen Laserjet 6L

Tonerkartuschen Recycling Inhalt

Diese Tonerkartuschen Recycling Anweisungen betreffen eine die sogenannte "AX" Kartusche für den HP Laserjet 5L 6L 3100 und einige andere. Bitte prüfen Sie unseren Shop für kompatible Modelle

Bevor Sie mit dem Recycling beginnen, lesen Sie bitte unbedingt Kartuschen Recycling für generelle Informationen, die auf ALLE Tonerkartuschen Recycling Anweisungen zutreffen. Wir weisen ganz besonders darauf hin, dass Tonerflaschen, die geöffnet und entsiegelt wurden, von einer Rücknahme ausgeschlossen sind, da die Integrität des Inhaltes nicht gewährleistet werden kann und das Produkt somit keinen Wiederverkaufswert hat. Detaillierte Beschreibungen und Tipps zur Behandlung für verschiedene Einzelteile, die in diesen Anweisungen genannt sind, finden Sie über das Inhaltsverzeichnis.

  • Die Hersteller Etiketten und andere Etiketten entfernen. Feuerzeugbenzin hilft Leim aufzulösen - man muß es ein paar Minuten einwirken lassen. Aufpassen, daß das Benzin nicht in die Kartusche läuft. Benzinrückstände danach mit Alkohol entfernen.
  • Als nächstes entfernen wir links und rechts die Achsen der Fotoleitertrommel - Siehe Abb. 1. Man kann mit einem Flachschraubenzieher unter die Achsen fahren und diese leicht heraus hebeln. Sie können dann mit einer Zange gegriffen werden, um sie zu entfernen. Die Fotoleitertrommel wird nun vorsichtig aus der Kartusche gehoben, wobei sie sehr behutsam behandelt werden muss, wenn es beabsichtigt ist, sie wieder zu verwenden. Sie hat ganz schnell einen Kratzer und ist dann unbrauchbar. Die Fotoleitertrommel wird in einem dunklen Ort aufbewahrt.
  • Nun wird die Koronawalze mittels einer Spitzzange an den Metallachsen gegriffen und entfernt.
  • Wenn man genau schaut, dann sieht man innerhalb der Kartusche, auf der Seite wo früher der Siegel ausgetreten war, das innere Ende eines Haltepins, der die zwei Kartuschen zusammenhält - siehe Abb. 1. Dieser Pin kann mit einem Flachschraubenzieher ein wenig nach außen gedrückt werden, so dass man ihn von außen mit einer Zange oder einem Seitenschneider fassen und entfernen kann.
  • Nun lösen wir die Schrauben auf beiden Seiten der Kartusche. Diese halten die Endkappen im Platz. Wenn man jetzt die Kartusche vorsichtig auseinander zieht, wobei man beachtet, dass keine Teile herausfallen und verloren gehen, dann hat man am Ende auf einer Seite den Neutonerbehälter mit Teilen und auf der anderen den Alttonerbehälter mit der anderen Endkappe noch daran. Man kann nun auch den Stift, der diese Kappe hält, etwas hinausschieben und entfernen. Nun kann man alle Teile der Kartusche bequem erreichen.
  • Manchmal ist es schwierig, die Kontaktplatte auf der Kontaktseite von der Magnetwalzenachse zu ziehen - wenn sie sich schwer tut, hilft es, sie hin- und her zu wippen, bis sie herunterkommt.
  • Entfernen Sie die Lager von der Magnetwalze und setzen Sie sie beiseite. Die schwarze Oberfläche der Magnetwalze wird nun zunächst abgesaugt und dann mit Toilettenpapier gründlich gereinigt. Beim Absaugen ist es wichtig, die Oberfläche nicht zu berühren, um die Magnetwalze nicht zu verkratzen. Die blanken Enden der Magnetwalze können mit Alkohol gereinigt werden - besonders am Kontaktende geht es am besten mit einem Wattestäbchen. Die Kontakte dürfen nicht verbogen werden.
  • Die Zahnräder werden abgesaugt und wenn notwendig, mit Alkohol und einer Bürste gereinigt. Geben Sie acht, keine Kleinteile in den Staubsauger zu saugen. Siehe Abb. 2 für die Anordnung der Zahnräder für den späteren Zusammenbau.
  • All Kleinteile müssen in einem Behälter aufbewahrt werden, damit sichergestellt werden kann, daß alles wieder eingebaut wurde. Sie wollen am Ende des Aufbereitungsvorgangs keine Einzelteile übrig haben.
  • Das Doctor Blade wird nun entfernt und gründlich mit Alkohol und Toilettenpapier gereinigt. Die Kontaktregion wird generell nicht 100% sauber - man wird die Schleifspuren der Magnetwalze an dem Abstreifer sehen. Wenn das Doctor Blade sehr stark gekrümmt ist, sollte es vorsichtig von dem Metallteil entfernt werden und mit Plastikkleber umgekehrt wieder aufgeklebt werden, so daß die Krümmung zur Magnetwalze geht, nicht davon weg. Bei Druckqualitätsproblemen muß eventuell Blade Link auf das Doctor Blade geklebt werden.
  • Der Resttoner aus dem Tonerbehälter wird nun in den Abfalleimer entleert. Vorher den Stöpsel entfernen und auch die Dichtung dort, wo der Siegelstreifen durch die Kartusche geht. Die Kartusche kann nun mit dem rohrförmigen Staubsauberende gründlich abgesaugt werden, besonders auch der Rührstab und das weiße Lager am Ende. Vorsicht, daß der Rührstab nicht verbogen wird.
  • Mit einem schaften Hobbymesser werden die kleinen Schaumstücke an den beiden Enden des Tonerkanals vorsichtig entfernt, so daß sie nicht zerstört werden.
  • Die Filzlagerungen an den beiden Enden des Tonerkanals sollten aufgeraut werden, damit sie hinterher wieder gute Versiegelungseigenschaften haben. Wenn sie am Doctor Blade klebten und sich von der Kartusche gelöst haben, sollte sie mit Kleber wieder zurück geklebt werden. In Extremfällen können sie ersetzt werden.
  • Wenn die Kartusche zuvor schon aufbereitet wurde, sollten die alten Siegelreste entfernt werden. Der Originalsiegel kann generell bleiben, sofern er nicht arg zerfetzt ist - in dem Fall, alle losen Teile entfernen. Der Tonerkanal sollte nun nochmal ausgesaugt und mit Alkohol gereinigt werden. An den beiden Enden des Tonerkanals kann wahlweise ein ganz dünner Streifen Plastikkleber angebracht werden, der verhindert, daß Leckstellen entstehen, dort wo der alte Siegel eine kleine "Stufe" verursacht, weil die Längsteile noch da sind, aber die schmalen Enden nicht mehr. Hier ist viel Vorsicht geboten, damit der Zugstreifen nicht später festklebt und das Entsiegeln verhindert.
  • Das Einsetzen des neuen Siegels erfordert ein wenig Übung - folgen Sie den Hersteller Anweisungen. Drücken Sie den Siegel überall fest an die Kartusche, aber seien Sie extrem vorsichtig, nicht in der Mitte zu drücken, da der Siegel sehr leicht reißt - das ist schließlich sein Sinn, aber erst dann, wenn es beabsichtigt ist! Die Versiegelung kann entfallen, wenn Sie die Kartusche nur lokal für den Eigengebrauch aufbereiten.
  • Füllen Sie den Tonerbehälter mit neuem Toner. Unsere Tonerflaschen entsprechen einer industrie-üblichen Füllung. Wenn Sie sehr schnell gießen, dann kann es sein, daß Sie nicht den ganzen Toner auf einmal hinein bekommen, weil Toner sich mit Luft durchsetzt und im Volumen expandiert. Warten Sie dann ein paar Minuten, bis der Toner abgesackt ist und füllen Sie den Rest. Den Stöpsel satt hineinstecken.
  • Während der Toner zwischen den Füllungen absackt, können Sie sich dem Alttonerteil widmen. Säubern Sie den PCR Roller gründlich mit Wattebäuschen und Wachspolitur. Die PCR darf niemals mit Alkohol gereinigt werden! Wischen Sie extra Wachspolitur ab und lassen Sie die PCR im Ständer trocknen.
  • Der Abstreifer wird entfernt, indem die zwei Schrauben zunächst entfernt werden. Wenn der Abstreifer wiederverwendet werden soll, dann muß er abgesaugt und dann mit Alkohol und Toilettenpapier gründlich gereinigt werden. Stellen Sie sicher, daß er fusselfrei bleibt. Wenn der Abstreifer gelb geworden ist, muß er ersetzt werden.
  • Der Alttoner wird nun aus dem Behälter ausgeschüttet und dann wird er gründlich ausgesaugt. Vorsicht! Beim Saugen nicht den dünnen Kleinabstreifer berühren - wenn er angeknickt wird, dann muß er ersetzt werden, und das ist Fummelarbeit.
  • Der Abstreifer muß von allen Seiten mit Trommelpuder eingepudert werden. Der Überschuss kann vorsichtig weg gepustet werden. Der Abstreifer wird nun wieder installiert, wobei Sie sicher stellen, daß die Löcher und Markierung alle wieder richtig zueinander positioniert sind.
  • Die PCR Sattel sollten mit Alkohol gereinigt werden . Ein ganz wenig Leitfett sollte auf den schwarzen Sattel aufgetragen werden und ein kleiner Tropfen Zahnradöl auf den weißen. Die PCR wird nun mit Wattebäuschen blank poliert und die Kontaktenden werden mit einem rauen Putzlappen gesäubert.
  • Der Tonerbehälter sollte nunmehr gefüllt sein. Kleben Sie nun die kleinen Schaumstoffecken wieder ein. Wir machen ganz wenig Kleber an das Kartuschengehäuse, lassen es antrocknen, und setzen dann die Ecken mit einer Spitzzange in Position. Wir drücken Sie fest, damit sie dann auch im Platz bleiben. Das Doctor Blade kann nun eingesetzt werden.
  • Die Magnetwalze wird nun eingebaut - das Kontaktende ist dort, wo der Stöpsel ist. Die Lager werden nun eingesetzt. Das längere Lager geht auf die Zahnradseite - dort wo das silberne Ende der Magnetwalze länger ist. Ein ganz kleiner Tropfen Zahnradöl unter dem Stabilisator hilft Verschleiß dort einzudämmen. Ersetzen Sie den Stabilisator und die Zahnräder, wenn nötig, mit Hilfe eines Diagramms. Ersetzen Sie die Endkappe und befestigen Sie sie mit der Schraube.
  • Ein klein wenig Leitfett geht auf die Kontaktplatte dort, wo die Magnetwalzenkontakte auf der Platte schleifen. Wenn Sie das nicht tun, dann hat die Kartusche eine Tendenz zu quietschen. Setzen Sie die Kontaktplatte auf das Magnetrollenende und beachten Sie dabei, daß die Achse und die Kontaktplatte auf einer Seite abgeflacht sind - sie müssen also in der richtigen Position zusammen geschoben werden.
  • Drehen Sie die Magnetwalze vorsichtig mit dem Daumen um sicher zu stellen, daß sie sich frei dreht. Bringen Sie mittels der Dosierflasche einen Teststreifen Toner an der Magnetwalze an. Drehen Sie nun die Walze - Sie sollten eine gleichmäßige Tonerschicht auf der Walze beobachten. Wenn Sie sehen, daß der Toner nicht überall gleichmäßig ist, so sollten Sie die Ursache jetzt ermitteln.
  • Die Tonerseite wird nun beiseite gelegt und Sie können nun die Trommel aus ihrem dunklen Platz holen. Das Zahnradende sollte mit Nagelpolitur markiert werden - ein Punkt für jeden Zyklus. Das gleiche gilt für den Abstreifer.
  • Pudern Sie die Trommel längs, aber nur ca. über ein Drittel des Umfangs. Schmieren Sie das Puder nicht auf - sondern pudern Sie nur durch leichte Berührungen locker auf. Der Überschuss an Puder kann nun weggeblasen werden. Die Trommel wird nun so eingesetzt, daß der gepuderte Teil vor dem Abstreifer und entfernt von der PCR ist. Wenn die Trommel nun in den Abstreifer gedreht wird, so ergibt sich der gewünschte Schmiereffekt, aber das extra Puder wird abgestreift, so daß es die PCR nicht verunreinigt, was zu Druckdefekten führt. Das Puder ist ein wichtiger Teil des Aufbereitungsvorgangs, da der Abstreifer nach einigen Wochen ohne das Puder auf dem Regal an der Trommel festkleben kann, und die Kartusche klemmt dann beim Anlauf, mit möglichen Druckerschäden.
  • Ein ganz kleiner Tropfen Öl geht auf die dicke Trommelachse und die Achse wird dann in die Kartusche und die Trommel gedreht. Die dünne Achse bekommt nur oben auf der Spitze ein ganz klein wenig Kontaktfett und ein ganz klein wenig Öl auf dem Schaft. Die Kontaktachse wird nun eingedreht. Das Öl hilft mit dem späteren Entfernen der Achse und schützt die Trommel vor Verschleiß.
  • Drehen Sie die Trommel in den Abstreifer hinein, so daß das Puder abgestreift wird. Wenn trotz Ihrer Vorsorge Puder auf die PCR gelangt, dann säubern Sie die PCR mit Ihrem Fingen (mit Latexhandschuhen natürlich) oder mit etwas Toilettenpapier. Vorsichtig, daß keine Fussel auf der PCR bleiben, sonst gibt es Schlieren im Druck.
  • Die Kartuschenhälften werden nun zusammen gebaut. Achten Sie darauf, daß die Federn sauber über die Stifte auf der anderen Kartuschenhälfte gehen, sonst klemmt die Trommelklappe hinterher. Ersetzen Sie die Pins.
  • Stellen Sie sicher, daß die Trommel sich noch frei dreht. Setzen Sie die Kartusche in den Drucker unter Beachtung der Vorsichtsmaßnahmen am Anfang dieser Anweisungen. Seien Sie sicher, daß das Siegelende nicht über dem Achsenende sitzt - die Achse ist ein Kontakt, und wenn der Siegel drüber liegt, dann kommt ein schmutzig-grauer Testausdruck hervor.
  • Als erstes drucken wir generell einen 20% Graudruck. Das Grau sollte über das ganze Blatt einigermaßen gleichmäßig sein. Achten Sie auf kleine Punkte viermal das Blatt entlang - Zeichen eines Trommelschadens.
  • Machen Sie nun einen internen Testdruck, indem Sie den Kontrollknopf links am Drucker kurz drücken. Wenn dieser Testdruck gut aussieht, wird die Qualität für Ihre internen Zwecke wahrscheinlich ausreichen.
  • Ein volles Sortiment an Ersatzteilen kann in unserem Shop gefunden werden für den Fall, daß Teile nicht wiederverwendet werden können.


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Abb. 1

Abb. 2