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Geisterbilder

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Als Geisterbilder bezeichnet man in der Xerographie die Wiederholung eines Druckmusters in abgeschwächter Form. Es gibt positive und negative Geisterbilder. Das ist keine Wertschätzung sondern eine Definition! Positive Geisterbilder sind eine normale Wiederholung des Druckmusters weiter entlang der Seite. Wenn Sie zum Beispiel diese Seite drucken würden und Sie fänden das Wort Geisterbilder aus der Überschrift immer schwächer viermal die weiße Seite hinunter, dann würden Sie von positiven Geisterbildern sprechen.

Negative Geisterbilder sind die Wiederholung des Druckmusters in dem entgegengesetzten Ton. Wenn Sie also eine Seite drucken würden, die oben das Wort "Geisterbilder" enthält und weiter unten haben Sie eine große graue oder schwarze Druckfläche, dann kann es passieren, dass die Überschrift im dunklen Bereich als hellere Aussparung stehen bleibt.

Geisterbilder können viele Ursachen haben. Ein defekter Trommelabstreifer führt generell zu positiven Geisterbildern. Ein defektes Doctor Blade kann auch zu negativen Geisterbildern führen - ebenso eine defekte Fotoleitertrommel.

Geisterbilder gibt es auch in der Videotechnik - dort ist es ebenfalls die schwächere Wiederholung eines Bildes. Jeder kennt das Phänomen von schlechtem Fernsehempfang.

Da Geisterbilder so vielfältige Ursachen haben können, hilft meistens nur der Austausch verschiedener Teile im xerographischen Mechanismus, um der Ursache auf die Spur zu kommen.