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Triboelektrische Ladung

Die triboelektrische Ladung ist ein wichtiger Wirkungsmechanismus sowohl in der Xerographie als auch in anderen chemischen und physikalischen Produktionsprozessen.

Eine triboelektrische Ladung entsteht, wenn Partikel, zum Beispiel Tonerpartikel, gegeneinander oder gegen einen Fremdkörper (wie das Doctor Blade) reiben. Wenn Partikel aneinander reiben, dann wird häufig von einem Partikel ein Elektron weggerissen und vom anderen mitgenommen, so dass ein Partikel nunmehr positiv und ein anderes negativ geladen ist. Diese unterschiedliche triboelektrische Ladung kann man sich zum Beispiel zunutze machen, um verschiedene Partikelsorten voneinander zu trennen.

In der Xerographie gibt es einen anderen Grund für die triboelektrische Ladung. Hier werden die Tonerpartikel aufgeladen, damit sie von umgekehrt geladenen Regionen der Fotoleiter Trommel angezogen bzw. abgestoßen werden. Da sich auf der Fotoleitertrommel ein virtuelles elektrisches Bild befindet, das von einem Laserstrahl auf die Oberfläche geschrieben wurde und dem gewünschten Druckbild entspricht, bewirkt die triboelektrische Ladung, dass Tonerpartikel an der Fotoleitertrommel nur da hängen bleiben, wo später ein Bild sein soll.

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