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Druckerprobleme Übersicht Im folgenden erklären wir Ihnen die Funktionsweise einer Bildtrommel. Wir führen eine große Anzahl an Bildtrommeln sowohl als komplette Einheiten als auch als Einzelteile. Folgen Sie dem Link Shopping oben. Zunächst: Der Ausdruck Bildtrommel ist eine sehr unpräzise Eindeutschung des englischen Begriffs "Imaging Drum". Der technische Fachausdruck ist Fotoleiter Trommel. Weiterhin ist der Begriff sehr unpräzise, weil das Wort Bildtrommel nicht nur auf die eigentliche Trommel angewandt wird, sondern auch auf komplette Trommeleinheiten - also die gesamte Entwicklungseinheit eines Kopierers oder Laserdruckers. Die Bildtrommel ist dabei lediglich das Herz einer solchen Trommeleinheit. Eine Bildtrommel ist eine Metallwalze mit einer dünnen halbleitenden Beschichtung. Diese Halbleiterbeschichtung hat die Eigenschaft, daß sie bei Dunkelheit einen hohen Widerstand gegen Stromfluss hat. Bei Lichteinfall wird sie leitend. Dieses Phänomen macht man sich in der Xerographie zunutze, indem man zunächst die Bildtrommel mittels einer Ladewalze, der sogenannten Koronawalze, positiv auflädt. Solange die Bildtrommel positiv geladen ist, stößt sie den Toner von der Entwicklerwalze elektrostatisch ab. Der Toner ist nämlich ebenfalls triboelektrisch aufgeladen worden. Wird die Bildtrommel jedoch von Licht getroffen, so entlädt sie sich an den getroffenen Stellen und zieht nunmehr den Toner an. |
Man kann sich also vorstellen, wie man mit einer geeigneten Optik ein sogenanntes "virtuelles Bild", also ein Bild ungeladener Stellen, auf die Bildtrommel malen kann. In einem Laserdrucker oder Digitalkopierer ist das Schreibinstrument ein Laserstrahl, in einem Analogkopierer wird das gleiche über eine Belichtungslampe und Umleitungsspiegel bewerkstelligt. Dieser Schreibvorgang geht unerhört schnell. Sie müssen sich vorstellen, daß ein moderner Laserdrucker oder Kopierer eine doppelstellige Seitenanzahl pro Minute auswirft. Für jede Seite muß sich die Bildtrommel viermal drehen, um die ganze Seite zu malen. (Größere Drucker oder Kopierer haben eventuell auch dickere Bildtrommeln, die weniger Umdrehungen pro Seite brauchen). Während die Bildtrommel also vier Umdrehungen pro Seite macht, muß der Laserstrahl die Trommel mit einem Viertel der Seiteninhalts längs bemalen, und das mit vielleicht 1200 Punkten pro Zoll oder mehr in modernen Druckern. Und während die Seite beschrieben wird, muß die Bildtrommel ebenfalls viermal mit unterschiedlichen Informationen beschrieben werden. Nachdem der Toner von der Bildtrommel auf das Papier übertragen wurde, wird sie nämlich mittels eines Abstreifers gereinigt, von der Koronawalze erneut geladen und dann geht das Spiel von vorne los. Ein wahres elektromechanisches Wunderwerk! Sie werden nun vielleicht auch verstehen, warum die Bildtrommel keinen Lichteinfall mag. Lassen Sie die Bildtrommel eine Weile in hellem Licht liegen, und sie ist ruiniert, denn längerer hellerer Lichteinfall zerstört die Halbleiterschicht. |